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Wo wird man sicher sein?


Unterirdische Räumlichkeiten: Wenn Sie sich die möglichen Erdgeschehen ansehen, werden Sie für sich vielleicht zur Entscheidung kommen, dass irgendeine Art von unterirdischen Räumlichkeiten nützlich sein könnten, sei es als Lager, als Gewächshaus oder als zweiten Wohnort. In diesem Artikel werden wir die Eignungen natürlicher Höhlen oder Minenschächte gegenüber von Menschenhand gemachten Strukturen untersuchen.

Viele Menschen haben zum Ausdruck gebracht, dass sie keinerlei unterirdische Räumlichkeiten in Betracht ziehen, aufgrund eines mangelnden Glaubens an die möglichen, künftigen Erdgeschehen. Gerade jene Leute bevorzugen das Aufsuchen und nutzen bereits existierender Höhlen oder Minenschächte im Ernstfalle und wenn die Zeit gekommen ist. In den meisten Fällen ist ebenfalls ein Fehlen finanzieller Mittel ein hierfür ausschlaggebender Grund, oder aber auch die fehlende Fähigkeit oder Möglichkeit noch vor jenen Ereignissen eigene unterirdische Räumlichkeiten zu planen und zu koordinieren.

 



Manche wissen von Höhlen oder Minensystemen, die vorrübergehend als Wohnquartier okupiert wurden und auch den Eindruck erwecken, dass sie relativ sicher seien. Wie auch immer - eine Sicherheit unter relativ normalen Umständen und Bedingungen ist etwas ganz anderes, als unter den extremen Bedingungen und jener Geschehnisse, die während der möglichen Erdbeben und Erdkrustenverschiebungen durch eine Polverlagerung auftreten können. Viele verstehen nicht wirklich, weshalb natürliche unterirdische Räumlichkeiten aufgrund ihrer Struktur nicht in der Lage sind, solchen starken Kräften Widerstand zu leisten.

 

 

Der Großteil der natürlichen Höhlen wurde vom Wasser, in Form unterirdischer Flussläufe geformt. Über die Zeiten hinweg hat das Wasser den Sand und die schwächeren Schichten abgetragen, aber das bedeutet noch nicht, dass die zurück bleibenden Gesteinsschichten unbedingt stabiler oder dauerhafter seien. Es bedeutet einfach nur, dass die Kraft und das Ausmaß des Wassers nicht ausreichend war um den übrig bleibenden Fels abzutragen. So betrachtet ist also die Struktur einer Höhle immer genau relativ zu Kraft und Ausmaß des Wassers, dass diese Höhle formte. Würde man demselben Höhlensystem mehr Kraft und Wassermengen zufließen lassen, würde sich auch weiterer Fels abtragen, mehr Höhlenbereiche würden weggewaschen werden oder kollabieren. Die Erosionskraft fließenden Wassers kann, ganz im Gegensatz zu den wirkenden Kräften eines Erdbebens, auch sehr selektiv sein - das Wasser kann aufgrund diverser Umstände im Laufe der Zeit seine Flussrichtung ändern.


Anders bei einem Erdbeben. Die wirkende Kraft ändert hier nicht ihre Richtung, sie wird breitflächig und beeinträchtigt alles in diesem Wirkungsbereich. Der Einfluss auf jede Felsformation hängt dabei von der Entfernung zum Epizentrum ab, den Untergrundschichten, dem Gesteinstyp, und die Tiefe. Sämtliche Felsformationen jedoch, ganz gleich wie dicht und stabil beschaffen, werden von dieser Kraft beeinflusst. Im Gegensatz zur eher weichen Kraft des Wassers, das manche Felsformationen gänzlich unbeeinflusst lassen kann, können die Kräfte eines Erdbebens die gleichen Formationen dermaßen beeinträchtigen, dass sie in sich zusammen stürzen. Wasser in der Form eines Tsnunamis kann eine Erdbebentätigkeit simulieren und veranschaulichen, dass sie von Erdbeben erzeugt wurden und nach ähnlichen Wellenprinzipien verlaufen. Tsnunamis jedoch sind Oberflächenphänomene und wirkend nicht in der Tiefe.


Es ist natürlich möglich, dass einige Höhlen oder Minensysteme augenscheinlich moderaten oder sogar stärken Erdbeben wiederstehen könnten, aber wie sieht das unter extremen Erdbeben aus? Und dabei müssen wir an Erdbeben denken, deren Stärke jenseits aller bislang aufgezeichneter Stärken und auch jenseits unserer bisherigen Vorstellungskraft liegt. Das ist sehr wichtig, dass man versteht, dass Höhlen natürlich entstandende Strukturen sind, die einfach nicht dazu geschaffen oder entworfen wurden, solch gewaltigen Kräften zu wiederstehen, auch Minensysteme wurden lediglich derart entworfen, dass sie üblichen oder moderaten Erdbeben widerstehen.

 


Der Vorteil einer von Menschenhand entworfenen Struktur, dass man sie dort und in jener Tiefe platzieren kann, wo man sie braucht oder haben möchte und auch mit jenem Material oder jener Verstärkung ausstatten kann, die man für nötig erachtet. Es gibt verschiedene Hersteller für entsprechend vorgefertigte Einheiten die generell ein modulares Design bieten, das sich jeweils leicht expandieren und anpassen läßt. Manche sind speziell für Lagerzwecke entworfen, andere wiederum eher als unterirdische Wohnmöglichkeit.

 

 

 

 

Im Fall der von Menschenhand entworfenen Räumlichkeiten sollten Sie sich für eine dementsprechende entscheiden, die zu Ihren individuellen Überzeugungen über die kommenden Ereignisse, zur Umgebung oder bestimmten ökologischen Entscheidungen passt. Dann sollte man das Terrain und seine Untergrundschichten gründlich prüfen und auswählen, und schließlich auch wie tief man die Struktur anlegen möchte. Hier gibt es keine ultimativen Antworten, die jedem individuellen Zweck gerecht werden könnten.

 

 

 

 

 

Der beste Ansatz für das Erstehen, das Bauen und das Vergraben solcher unterirdischen Räumlichkeiten ist es, die Dienstleistungen professioneller Anbieter in Anspruch zu nehmen, die einem helfen können, die beste Balance zwischen allen eigenen Ansprüchen und Überlegungen zu finden. Um solche individuellen Empfehlungen auszugeben würde ein Architekt alle relevanten Daten des geologischen Terrains der jeweils ausgwählten Lage untersuchen, ebenso wie die möglichen Krafteinwirkungen, die anhand der möglichen Erdgeschehenauftreten könnten, wie auch alle natürlichen Kräfte der näheren Umgebung, die einen Einfluss auf das Material ausüben könnten.

 

 

 

Modularität ist etwas, dass Sie vielleicht in Erwägung ziehen wollen. Die künftigen sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen und die möglichen Erdgeschehen werden zwischen Jetzt und 2012 frequentiell und in ihrer Stärke zunehmen. So wie diese Ereignisse fortschreiten und sich entwickeln, werden sie möglicherweise auch Ihre Fähigkeit und Möglichkeiten einschränken, entsprechende Ressourcen für die Schaffung solcher unterirdischer Anlagen zu aquirieren. Ein modularer Plan und ein modulares Design ermöglicht Ihnen, entsprechende nachträgliche Veränderungen an Ihren Entwürfen zu machen, sollten sich Ihre Ansprüche oder Bedürfnisse auf einmal und unerwartet geändert haben. Auch im Falle eines unerwartet starken Wachstums Ihrer Gemeinschaft, bei einem stärkeren Zustrom von Menschen die auf der Suche nach einer Gruppe von Menschen sind, die sich bereits etwas in dieser Richtung aufbaut wäre ein solch modulares System von Vorteil.

Empfehlung: Wählen Sie eine Umgebung, in der es relativ einfach ist zu graben und unterirdische Räumlichkeiten anzulegen. Gehen Sie sicher, dass alle modularen Räumlichkeiten so zueinander ausgerichtet sind, dass jederzeit weitere Räumlichkeiten sinnvoll mit den bereits Bestehenden verbunden werden können. Wählen Sie eine Materialart, die einer grundsätzlichen Sicherheit wie auch den Einflüssen und besonderen Bedingungen der Umgebung entgegen kommt.

 


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